Altenpflege: Fit für die Datenschutzreform 2018? (Teil 2)

Die Themen Datensicherheit und Schweigepflicht stehen bei vielen Pflegeteams nur dann auf der Tagesordnung, wenn eine Prüfung durch die Datenschutzbehörde ansteht. Ab Mai 2018 ist mit zusätzlichen Kontrollen zu rechnen. Denn dann tritt die neue europäische Grundverordnung zum Datenschutz in Kraft.

Wir freuen uns auf Kritik, Verbesserungsvorschläge und Praxistipps. Sie können uns Ihre Einschätzung per eMail an info@pqsg.de senden oder direkt hier in den Blog posten.

Noch zwei Hinweise:

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Version 2.05a - 2018
Stand: 9. März 2017
Titelthema: 12. März 2018
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Stand: 9. März 2017
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26 Gedanken zu “Altenpflege: Fit für die Datenschutzreform 2018? (Teil 2)

  1. Anonymous

    Hallo an Alle da draußen,

    wir sind für Menschen da.
    Wann endlich wird das mal verstanden und wann wird mal was unternommen.
    Egal ob Krankenhaus, Pflegeheim, Praxen...........

    Ich finde das alles so traurig, das macht mich auch wütend!
    Man versucht jeden Tag das BESTE daraus zu machen!

    Antwort
  2. Anonymous

    Wer eine Homepage hat, muss die Datenschutzerklärung auf Stand bringen. Entsprechende Generatoren einfach bei Google suchen.

    Antwort
  3. Anonymous

    Unser "Berater" empfielt uns jetzt, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Bald ist jeder hier irgend ein "Beauftrater". Hygienebeauftragter. Wundebeauftragter. Qualitätsbeauftragter. Praxismentor.

    Habe ich einen vergessen?

    Antwort
        1. wastl

          Beauftragter für Beauftragte-der-Bundesregierung-für-die-Belange-der-Patientinnen-und-Patienten-und-Bevollmächtigte-für-Pflege zur Prävention von Logorrhoe und redundanter Agitiertheit

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      1. wastl

        Beauftragter für "Beauftragte-der-Bundesregierung-für-die-Belange-der-Patientinnen-und-Patienten-und-Bevollmächtigte-für-Pflege" zur Prävention von Dummheit, Logorrhoe und Agitiertheit

        Antwort
  4. Frieda

    @ Schlüssel
    Wenn ich beim Pat. auch die Post oder Zeitung hochbringe, erbitte ich einen Briefkastenschlüssel. Dann brauche ich nicht runter und hoch zu rennen.

    Antwort
  5. Frieda

    @ Erstgespräch
    "Mit unentschlossenen Neukunden kann ein Probewohnen vereinbart werden."
    (Ich habe noch nicht erlebt, dass der Bewohner nach den 14 Tagen wieder ausgezogen ist.)

    Antwort
  6. Chefkoch

    Besorgt Euch mal eine Virenscanner und lasst den über einen Durchschnitts-Büro-PC laufen. Gruselig.

    Die Kisten sind sechs Jahre oder älter und haben seitdem keine Neuistallation erlebt. Updates sind abgeklemmt, weil das DSL im Dorf zu lahm ist. Dafür sind noch irgendwelche Games installiert, die ein vor Jahren gekündigter Kollegen draufgezogen hat. Auf manchen Kisten läuft noch Widnwos Vista mit Offcie 2003.

    Wie soll da Datenschutz gehen?

    Antwort
  7. Chefkoch

    Man sollte vielleicht noch einmal unterstreichen: Ein Bruch der Schweigepflicht ist nicht nur ein Datenschutzverstoß, sondern strafrechtlich relevant.

    Antwort
  8. Cheeseburger ohne Käse

    Die Anschaffung von Firmensmartphones ist Geldverschwendung. Wir nutzen einfach die privaten Geräte der Pflegekräfte. Die App unseres Dokuanbieters gibt es kostenlos im Google Play Store. Laden, Zugangsdaten eingeben und schon geht's los. 😉

    Antwort
    1. Big M.

      Das passt dann doch wenigstens zum Dienstwagenmanagement mancher Anbieter. Da wird ja auch das private Fahrzeug für die Touren genommen.

      Antwort
      1. Frieda

        Bei der Nutzung von Privatschmartpfons stellen sich mir die Haare auf.
        Der AG hat keine Handhabe, sich das Gerät aushändigen zu lassen, um den korrekten Umgang mit Patientendaten zu überprüfen.

        Antwort
    2. Chefkoch

      Die Web-basierten Dokusysteme können ja auch mit jedem Privat-PC genutzt werden, wenn die Zugangsdaten verfügbar sind.

      Antwort
  9. Frieda

    Gedanken zum Fax :

    - Manche Pflegedienste und/oder Arztpraxen haben Geräte, die gut und gerne aus dem Wrack der Titanic stammen könnten.
    - Viele Arztpraxen behandeln ihre Email-Adresse als Geheimsache. (Sie wollen mit "so etwas" nicht belästigt werden.)
    - Der Standard ist auch auf die Kommunikation mit der Apotheke übertragbar:
    "Kommunikation mit Ärzten und Apotheken per Fax"

    Antwort
    1. Bibo

      So sist es. 4 Millionen Euro Umsatz im Jahr, aber ein Fax mit Thermopapier auf dem Schreibtisch. 🙂

      Es soll übrigens Arztpraxen geben, die auf Ihrer Homepage ihren öffentlichen Chiffrierschlüssel online stellen. Damit kann man ihnen eMails senden, die sie dann mit dem privaten Chiffrierschlüssel entschlüsseln können. Leider ist die Handhabung etwas knifflig.

      Antwort
    2. Cheeseburger ohne Käse

      Apotheken sind meistens technisch besser aufgestellt. In meiner Apotheke kann man per Whatsapp vorab das Rezept senden und das Medikament dann ohne Wartezeit abholen. Ok. Datenschützern kräuseln sich jetzt die Nackenhaare, aber das spart wirklich Zeit.

      Antwort
  10. Anonymous

    @ "Mobile Datenerfassung ..."

    Habe ich bei uns noch nicht. Kann aber bald kommen.
    Dann ist es für die Leitung oder die GF doch wesentlich leichter, die Leistungsnachweise im Nachhinein zu frisieren, als bei einem papiergestützten System.
    M.E. sollten nur Programme zugelassen werden, die ein (für den Anwender) unzugängliches Backup machen, auf das nur der MDK oder die Staatsanwaltschaft einsehen kann. 😉

    Antwort
    1. Bibo

      Diese Sorge ist unbegründet. Solche Pflegedokumentationsystem sind gegen Manipulationen gut geschützt. Vieleicht kann da ein IT-Spezie 'was dran drehen, aber kein 0815-User.

      Das Frisieren einer Papierdoku ist im Vergleich dazu um einiges einfacher.

      Antwort
  11. Big M.

    Heimaufsicht, MDK, Gesundheitsamt ... und jetzt noch der Landesbeauftragte für Datenschutz. Bald sind wir alle so mit Prüfungsvorbeitungen, Begehungen und der Abarbeitung von Mängellisten beschäftigt, dass leider keine Zeit mehr für die Pflege bleibt.

    Antwort

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