Förderung der oralen Ernährung [1. Update]

Der neue Expertenstandard zum Ernährungsmanagement nimmt Ärzte und Pflegekräfte in die Pflicht: Sie müssen alles unternehmen, um eine orale Nahrungsaufnahme möglichst lange zu gewährleisten. Die Sondenernährung ist stets die letzte Option. Wir zeigen Ihnen in dieser Woche, wie Sie die Vorgaben des Expertenstandards erfüllen. Und was zu tun ist, wenn trotzdem an einer PEG kein Weg mehr vorbei führt.

Wir freuen uns auf Kritik, Verbesserungsvorschläge und Praxistipps. Sie können uns Ihre Einschätzung per eMail an info@pqsg.de senden oder direkt hier in den Blog posten.

Noch zwei Hinweise:

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Standard "Essen und Trinken anreichen in der stationären Pflege"
Version 3.05 - 2017
Stand: 7. Oktober 2017
Titelthema: 9. Oktober 2017
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Standard "Kochen und Essen anreichen in der ambulanten Pflege"
Version 3.05 - 2017
Stand: 7. Oktober 2017
Titelthema: 9. Oktober 2017
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12 Gedanken zu “Förderung der oralen Ernährung [1. Update]

  1. Anonymous

    Erinnert sich noch jemand an den Beitrag von "Team Wallraff"? Schade, dass da nichts mehr nachgefolgt ist. Das Thema "Verhungern im Heim" ist aktueller denn je, leider.

  2. Frieda

    Statt eines Vorbindetuches verwende ich bei den Damen gerne ihre eigenen Küchenschürzen.
    - Die Kleidung wird besser geschützt.
    - Die Akzeptanz ist höher.

      1. Frieda

        Das Problem bei den Schürzen ist, dass der Latz nicht bis unter das Kinn reicht. Wenn man den Halsträger mit einer Wäscheklammer verkürzt, ist das Problem gelöst.
        Natürlich gibt es auch Schürzen für den Herrn: "Hier grillt der Chef" und dgl. . Fand im Praxisversuch aber keinerlei Anklang.

  3. Bibo

    Den MDK juckt es normalerweise nicht groß, ob der Expertenstandard bereits "gültig" ist oder nicht. Die prüfen so oder so das ganze Programm durch. Natürlich kann man sich wehren, aber lohnt sich das wirklich?

    1. L.

      Stimmt. Mobilität ist momentan "das Thema" überhaupt beim MDK. Vor allem die Kontrakturenprophylaxe wird sehr genau geprüft. Das Thema sollte also sehr sorgdfältig vom QM-Zirkel für das QM-Handbuch bearbeitet werden.

    1. BicM

      Inhaltlich bringt der Expertenstandard keine relevanten Änderungen. Allerdings achtet der MDK bei neuen Expertenstandard zumeist etwas strikter auf die Umsetzung. Er wird also etwas genauer ins QMH, in die Pflege-/Maßnahmenplanung und in das Beratungsmaterial schauen.

  4. Frieda

    @ Sondenkost

    Durchfälle sind bei Umstellung auf Sondenkost wirklich häufig.
    Egal ob oral oder via Sonde.
    In aller Regel liegt es aber nur daran, dass sich der Darm nicht so schnell von fest auf flüßig umtrainieren lässt.
    Folgt man dem (sehr guten) Standard, sollte sich das Problem meist binnen einer Woche von selbst erledigen. Dann hat der Bauch es gelernt.
    Wenn nicht, kann ein Wechsel der Sondennahrung hilfreich sein.

    1. Martin

      Bei der Sondenernährung spielen zig verschiedene Faktoren hinein. Da wird es schwierig zu sagen, welches Kriterium für den Durchfall / Übelkeit / Verstopfung verantwortlich ist. Hier hilft nur das Konzept "Versuch und Irrtum", also ausprobieren und ändern, bis es passt.

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