Endspurt 2017

2017Auch im nächsten Jahr werden sich Qualitätsbeauftragte sicherlich nicht langweilen. Die Umstellung auf die Pflegegrade steht bevor. Zudem kündigen sich neue Expertenstandards an. Da macht es Sinn, die verbleibenden fünf Wochen bis zum Jahreswechsel sinnvoll zu nutzen; etwa für eine gründliche Überarbeitung der Pflege- und Maßnahmenplanungen. Heute stellen wir neue Musterdokumente für das AEDL-System und für das neue Strukturmodell / SIS zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Kritik, Verbesserungsvorschläge und Praxistipps. Sie können uns Ihre Einschätzung per eMail an info@pqsg.de senden oder direkt hier in den Blog posten.

Noch zwei Hinweise:

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Standardmaßnahmenplan "Schlafstörungen" (SIS)
Version 1.05 - 2016
Stand: 25. November 2016
Titelthema am 28. November 2016
Zum Artikel

Standardpflegeplan "Schlafstörungen" (AEDL)
Version 3.05a - 2016
Stand: 25. November 2016
Titelthema am 28. November 2016
Zum Artikel

 

9 Gedanken zu “Endspurt 2017

  1. "Alte Pflegerin"

    Hallo Anonymus,
    wie wäre es denn mal mit dem Arzt so zu kommunizieren, dass die Angehörigen mit ins Boot geholt werden, sprich ein Gespräch zu dritt. Problemanalyse auf beiden Seiten und gemeinsam eine Lösung suchen. Alles zum Wohle des Klienten.
    Darüber eine Fallbesprechung ggf. mit Unterschrift von allen Parteien, bums ist der PD auf der richtigen Seite und kann dem MDK stand halten.
    Liebe Grüße die "Alte Pflegerin"

  2. Anonymous

    Ambulanter HickHack.
    (Erfahrungsbericht/nicht standardisierbar)

    Pat. ist dement, hat keinerlei Schlaf-Wachrhythmus.
    Ist ansonsten gut ansprechbar, kontaktfreudig, nicht aggressiv und (allzu) mobil.
    Die Angehörigen belatschern den Hausarzt und es werden zur Nacht Beruhigungsmittel + Schlafmittel in veterinärmäßiger Dosierung (wirft ein Nashorn um) verordnet.
    Wenn wir Morgens zur Pflege kommen ist der Pat. immobil, kaum ansprechbar und komplett desorientiert. Das ist den Angehörigen egal. Sie hatten eine ruhige Nacht.
    Wir sprechen mit dem Hausarzt, und die Med. wird reduziert.
    Wieder haben die Angehörigen nächtlichen Handlungsbedarf und nichts eiligeres zu tun, als zum Arzt zu laufen, der die Med. sofort wieder hochsetzt.
    Morgens liegt der Pat. mit unschönen Hämatomen vor dem Bett.
    (Bei der Dröhnung sind natürlich alle Schutzreflexe perdu.)
    Beratung der Angehörigen verläuft wegen deren festgefügten Ahnungslosigkeit im Sande.
    Also was bleibt uns übrig? Wir schreiben :
    - täglich neue Med.-Pläne (die von der Praxis sind nicht zu gebrauchen)
    - Pflegeberichte
    - Sturzprotokolle
    - Protokolle Arztkontakt
    - Beratungsprotokolle
    - Einen variablen Pflegemaßnahmenplan (Pat. zugedröhnt oder fit)
    Dieses "schreiben" muss unbedingt sofort erfolgen. Der "große Knall" ist ja absehbar, und dann muss die Doku jeder Prüfung standhalten.

    1. Karlchen

      Wenn es zu einem Sturz kommt, ist genau das Punkt. Nur wer schreibt, der bleibt. Das Erste, was die Kassen tun, ist, die Doku nach Fehler zu filzen. Denn dann kann man dem PD vielleicht ans Bein p..... und einen Teil der Behandlungskosten herausklagen.

      1. Kermit

        Es gibt leider viele Anwälte, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Pflegeheimen Schadenersatz abzupressen. Widerlich!

  3. Greg

    Die meisten Menschen werden im Alter zur Nachteule. Es macht keinen Sinn, die alten Menschen um 21 Uhr ins Bett zu schicken. Eigentlich sollte jeder Pflegebedürftige noch die Tagesthmen auf ARD sehen und erst dann zur Ruhe gehen. Wenn man dann merkt, dass der Bewohner nicht ausgeschlafen ist, kann man die Einschlafzeiten am Abend anpassen.

    Die Qualität einer Nachtruhe wird nicht in den Stunden von "Licht aus" bis "Licht an" gemessen. Sechs Stunden ungestörter, tiefer Schlaf sind besser als 10 Stunden von rechts nach links drehen.

    1. Karlchen

      Ach was! Mit genug roofies* drin, schläft der Klient von 9 bis 9 wie ein Baby.**

      Fußnoten:
      * Flunitrazepam
      ** Achtung: Ironie.

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