Expertenstandards Schmerz

Gleich zwei Expertenstandards beschäftigen sich mit dem Thema Schmerz. In der Praxis sind die Grenzen zwischen akuten und chronischen Beschwerden jedoch schwer zu ziehen. Es macht folglich Sinn, beide Expertenstandards "in einem Rutsch" zu implementieren. Sie finden dafür bei uns Standards für alle relevanten Krankheitsbilder, Therapieoptionen und Assessmentinstrumente.

Wir freuen uns auf Kritik, Verbesserungsvorschläge und Praxistipps. Sie können uns Ihre Einschätzung per eMail an info@pqsg.de senden oder direkt hier in den Blog posten.

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14 Gedanken zu “Expertenstandards Schmerz

  1. Chefkoch

    Ich finde das Modell der "Pain Nurse" sehr spannend. Das ist ein Fernlehrgang zum Schmerzmanagement in der Pflege. Dauert rund 10 Wochen und kostet rund 500 Euro. Dieses Berufsbild ist bislang vor allem in Krankenhäusern zu finden. Es macht aber auch in der Altenpflege zunehmend Sinn.

    Antwort
    1. Frieda

      Solche "Schmerzexperten" gibt es auch in der ambulanten.
      Das nennt sich dann "Palliativdienst".
      Die arbeiten eng mit der Palliativstation der Klinik oder/oder einem niedergelassenem Facharzt zusammen.
      Wir teilen - gerade bei Ca- oder Finalpflege - gerne und neidlos die Versorgung des Patienten mit den Kollegen. (Vgl. Haus- und Facharzt)

      Dazu bedarf es allerdings der Kooperationsbereitschaft.
      Wenn die GF eines Pflegedienstes den letzten Cent herausholen will und jede Verordnung an sich zieht, haben sowohl der Patient als auch die Pflegekräfte unnötig zu leiden.

      Ob sich eine Pflegeeinrichtung eine Palliativkraft/Schmerzexperten zulegt (inkl. regelmäßiger Auffrischung) oder kooperiert, wird spätestens dann aktuell, wenn der MDK den Finger drauflegt. (Vgl. "Wundexperte")
      "Schmerzverbrechen" sind leider nicht so gut beweisbar wie "Wundverbrechen".

      Für eine Pflegefachkraft ist so ein Brieflein über Schmerzexpertise natürlich ein Goldstück in der Bewerbungsmappe. Egal ob Kranken- oder Altenpflege.
      (Bei dem Palliativdienst, mit dem wir kooperieren, ist beides vertreten.)
      - Auch ein guter Einstieg in die Hospizarbeit. -

      Antwort
  2. Bibo

    Beim Durchblättern der beiden Expertenstandards zu chronisch und zu akuten Schmerzen frage ich mich, ob es wirklich notwendig war, aus dem Thema zwei Expertenstandards zu machen. Den Themenkomplex hätte man problemlos in einem Abwasch erledigen können.

    Antwort
    1. Chefkoch

      Nein. Die Trennung macht schon Sinn. Die Zielsetzung und die Maßnahmen unterscheiden sich erheblich. Zudem sind die akuten Schmerzen für die Altenpflege längst nicht so relevant. Die allermeisten betroffenen Senioren haben chronische Schmerzen.

      Antwort
    1. Bibo

      Die Zeit, die wir durch die entbürakratisierte Doku gespart haben, wird also flott jetzt in diesen Papierkrieg investiert.

      Antwort
      1. Chefkoch

        Wenn bei einer Schmerzpumpe etwas schiefläuft, kann das für den betroffenen Pflegebedürftigen erhebliche Folgen haben. Ich halte daher den Mehraufwand für die Dokumentation durchaus für angebracht.

        Antwort
    1. admin71

      Das ist ein sog. "Sensibilitätsrad nach Wartenberg". Alternativ Nervenrad, Nadelrad, Nadelroller oder Dornenroller. So ein Gerät wird von Ärzten zur Diagnose neurologischer Erkrankungen verwendet.

      Antwort

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