Qualitätsmanagement 2017

Instrumente wie Pflegevisiten, Dienstübergaben oder Fallbesprechungen zählten bislang zu den - etwas angestaubten - Klassikern des Qualitätsmanagements. Mit Einführung der entbürokratisierten Pflegedokumentation und der neuen Pflegegrade gewinnen Werkzeuge zur Informationsweitergabe wieder erheblich an Bedeutung. Mit unseren Musterdokumenten können Sie ein komplettes QM-Handbuch in wenigen Stunden zusammenstellen.

Wir freuen uns auf Kritik, Verbesserungsvorschläge und Praxistipps. Sie können uns Ihre Einschätzung per eMail an info@pqsg.de senden oder direkt hier in den Blog posten.

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Standardmaßnahmenplan "Dienstübergabe"
Version 2.05 - 2017
Stand: 9. April 2017
Titelthema: 10. April 2017
Zum Artikel

Standardpflegeplan "Fallbesprechung"
Version 4.05 - 2017
Stand: 9. April 2017
Titelthema: 10. April 2017
Zum Artikel

7 Gedanken zu “Qualitätsmanagement 2017

  1. "Alte Pflegerin"

    Wieviel Zeit veranschlagt ihr bei der Dienstübergabe pro Bewohner durchschnittlich, wenn nur kurz und knapp berichtet werden soll und nur von denen, wo was zu berichten ist?
    Leider ist bei uns kein Zeitfenster um auch mal lustige Anekdoten oder Äußerungen von Bewohnern gegenüber anderen unter Kollegen zu teilen.
    Ich finde das sehr schade dadurch geht viel, auch an lustigen Dingen verloren, aber die Geschäftsleitung möchte es so.
    Liebe Grüße und schöne Ostern, eure "Alte Pflegerin"

    1. Frieda

      Finde ich menschlich und auch professionell schade.
      Wir arbeiten doch mit Menschen und nicht mit Werkstücken.
      Solche "Anekdoten" sind nicht nur lustig, sondern auch ein wichtiger Baustein der Biografiearbeit und Krankenbeobachtung. Wenn nicht alle MA auf dem gleichen Stand sind, birgt das (zeit- und kostenintensives) Konfliktpotential.
      Wie immer wird an der falschen Stelle gespart.

      Fröhliche Ostereier
      Frieda

    2. Anonymous

      Meistens ist es noch schlimmer. Eine Übergabe gibt es nur auf dem Papier für den MDK.

      1. "Alte Pflegerin"

        Das ganz ohne Übergabe gearbeitet wird ist schon fast ein Skandal, da braucht man sich dann über Fehler in der Pflege nicht wundern.
        Aber für 45 Bewohner ne viertel Stunde nur für das Notwendigste finde ich schon immer sehr sehr knapp bemessen. Nur bei manchen Dingen redet man gegen eine Wand.

  2. Frieda

    @ St. Dienstübergabe:
    Für die ambulante - in dieser Form - keine Option.
    - Häufig überschneiden sich die Arbeitszeiten der MA.
    - Telefon aus ? - Und wer macht RB ?
    - Auch Teildienste brauchen Ruhezeiten.
    Vis-a-vis-Übergaben sind hier - höflich gesagt - unrealistisch.

    @ St. Fallbesprechung/Verantwortlichkeit:
    + (falls - idealerweise - vorhanden) Bezugspflegekraft
    Die sollte die Geschichte anleiern & leiten und auch für die Umsetzung der Resultate verantwortlich zeichnen.

    Apropos "zeichnen" (Nähkästchen) :
    Zeichnet niemals die Teilnahme an Besprechungen ab, an denen Ihr nicht teilgenommen habt. Quittiert nur die "Kenntnisnahme des Protokolls".

  3. Gregor

    Ich finde die Vorgabe den MDK hinsichtl. des QMs eigentlich ganz angenehm. Letzlich ist es für den MDK egal, wie genau das QM-System funktioniert, Hauptsache es erfüllt seinen Zweck. Es gibt eine große Auswahl an Werkzeugen, unter denen man mehr oder minder frei wählen kann: QM-Zirkel, Fallbsprechungen, Teambesprechung, Pflegevisite am Bett usw. usw.

    1. Bibo

      Es wäre ja schön, wenn die Dienstübergabe wirklich von der ersten bis zur letzten Minute als Arbeitszeit gewertet würde. Es soll ja auch AG geben, da ist das anders. Verständlich, dass die Motivation der Pk in solchen Fällen stark nächlässt.

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