Richtig messen – korrekt reagieren

hintergrund-standard-divertikuloseJeden Tag werden in der Pflege Messwerte erhoben: Blutdruck, Puls, Körpergewicht, Bauchumfang, Körpertemperatur oder gar die Atemfrequenz. Wir zeigen Ihnen in dieser Woche, wie Sie mit dem Datenbestand Krankheiten erkennen, Komplikationen vermeiden und den Therapieerfolg sicherstellen.

Wir freuen uns auf Kritik, Verbesserungsvorschläge und Praxistipps. Sie können uns Ihre Einschätzung per eMail an info@pqsg.de senden oder direkt hier in den Blog posten.

Noch zwei Hinweise:

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9 Gedanken zu “Richtig messen – korrekt reagieren

  1. Cheeseburger ohne Käse

    Ein guter Lifter mit ordentlicher Hubleistung und Akku kostet mit Zubehör mindestens 5000 Euro. Sagen wir mal, wie brauchen für das gesamte Haus fünf Stück. Macht zusammen 25.000 Schleifen.

    Andererseits. Dafür bekommt der Chef aber auch einen hübschen BMW 216i Gran Tourer. In neu, vielleicht sogar mit Alufelden.

    Und jetzt ratet mal: Was wird gekauft?

  2. Frieda

    St. Pulsmessung/Grundsätze

    Den Pulswert von einem elektrischen RR-Gerät abzulesen ist keine Pulsmessung.
    Weder die Pulsqualität noch der Pulsrhythmus lassen sich so erfassen.
    Zudem gibt es dabei Fehlerquellen:
    - Bei Parkinsonpatienten zählt das Gerät z.B. gerne den Tremor hinzu.

    1. BigM

      Der Daumen ist zum Messen des Pulses nicht geeignet. Der Eigenpuls ist im Daumen so präsent, dass man seinen eigenen Herzschlag zählt.

    2. Cheeseburger ohne Käse

      Noch eine Fehlerquelle: Alte verratzte Geräte, deren letzte Eichung knapp vor dem Mauerfall stattfand.

      Oder: Handgelenksmessgeräte vom LIDL, die alles anzeigen, aber ganz sicher nicht Blutdruck.

  3. Mac

    Werft öfter mal einen Blick in die Kühlschränke der Klienten. Da herrscht zumeist gähnende Leere. Entweder, weil der Pflegebedürftige kaum den Weg zum Aldi schafft oder weil er einfach keinen Spaß mehr am Essen hat. Kein Wunder, wenn man den ganzen Tag allein ist.

    Ansonsten ist es wichtig, den Klienten wirklich regelmäßig auf die Waage zu stellen. Da darf man sich nicht auf die Angaben des Klienten verlassen. Selber messen!

    1. Frieda

      Sich den Blick in den Kühlschrank zu erbitten, ist auf alle Fälle sinnvoll.
      - Auch wenn man nicht den Leistungskomplex "Ernährung" vereinbart hat. -
      Ich musste schon öfter feststellen, dass es dort bei hilfsbedürftigen Menschen "allzu lebhaft" vorgeht. Und für Hygiene sind wir schließlich auch ohne speziellen Auftrag verantwortlich.

    2. Cheeseburger ohne Käse

      Nicht nur auf den Füllstand nachten, sondern auch auf das MHD. Wenn sich ein Klient die Hackbällchen vom letzen Monat gönnt, ist er danach zwar satt, aber tags darauf sterbenskrank.

  4. Anonymous

    Kleine Ergänzung zum Standard "Divertikulose / Divertikulitis". Manche Lifter erlauben auch das Einhängen von Transportliegen. Der Bewohner liegt dann flach und muss nicht sitzen. Bei Bauchschmerzen ist das ungenehmer. Bei bewusstlosen Bewohnern ist das ohnehin der einzige Weg, um das Körpergewicht zu bestimmen.

    Ansonsten sind die Standards - wie immer - spitze.

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