Smalltalk im pqsg-Blog

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85 Gedanken zu “Smalltalk im pqsg-Blog

  1. Frieda

    In den Unterpunkten zum Wochenthema geht es um Injektionen.

    Generell vermisse ich hier ein Schema zum Wechsel der Injektionsstelle.
    Vor Jahren hatte ich mal so´n MS-Mittel zu verabreichen. Da hatte der Hersteller ein wirklich gutes Schaubild mit Feldern zum abzeichnen beigelegt.

    "Sr. Eilig" läuft ja bekanntermaßen mit Scheuklappen durch die Gegend.
    Da ist es dann kein Wunder, wenn das Insulin 3 x tgl auf dem gleichen Fleck landet, und die Resorbtion nicht das einzige Risiko ist.
    (Bei Heparinen zeigt das medikamentenbedingte Hämatom eine "verbrauchte" Stelle an.)
    So viel zu s.c. .

    Aber gerade bei Depots, die i.m. gegeben werden (z.B. Haldol oder B12) , ist der "Stellenturnus" unerlässlich ! Ich möchte äußerst ungern eine tiefe Nekrose verantworten.

    Antwort
  2. Frieda

    Buch "Notfälle" ´18

    Medizinische Indikationen sind - dank der Standards - sicher abzuarbeiten.

    Die Rahmenbedingungen stellen uns vor weit größere Probleme :
    - Der Hausarzt im (gefühlten) Vorruhestand, der das "niedergelassen" nur allzu wörtlich nimmt.
    - Der ärztliche Notdienst, der MICH fragt, welches Medikament er geben soll.
    - Der Patient, der zu recht jammert und klagt, aber sobald der Rtw da ist "Nö" sagt.
    - Die PDL, die mich anpflaumt, dass ich das Eintreffen der ~ wem auch immer ~ abwarte, und nicht den überfordeten Angehörigen mit dem Notfallpatienten sitzen lasse, um weitere Patienten zu versorgen.

    Deutlich positiv sehe ich die Entwicklung der Rettungsdienstmitarbeiter:
    Die Mädels und Jungs haben in den letzten Jahren wirklich an Kompetenz zugelegt.

    Antwort
  3. Doris

    Hallo Kolleginnen und Kollegen,
    seit einiger Zeit läuft ja diese Kampagne #metoo im Zusammenhang mit sexueller Belästigung. Ich muss mir jetzt einfach mal Luft machen, da in den Medien der Eindruck erweckt wird, es geht hauptsächlich um Männer, die in der Gesellschaft etwas zu sagen haben, die ihre Position zu Übergriffen und mehr ausnützen. Aber das ist überall, und wo ich arbeite gehen diese Dinge hauptsächlich von Kolleginnen aus, die die gleiche Position haben wie ich.
    Ich arbeite in einem Krankenhaus am Fuße des Siebengebirges bei Bonn, und ich habe diese Themen jeden Tag, in jeder Übergabe, und in den Pausen und zwischendurch, einfach IMMER.
    Es ist praktisch keine Übergabe möglich, in der nicht an irgendeinem Zeitpunkt fast jedes noch so harmlose Wort in sexuelle Geschmacklosigkeiten, Anzüglichkeiten und Sprüche gedreht wird. Das wird von der Stationsleitung (weiblich, Familie) und der Stellvertretung (männlich, schwul-weiblich gebunden) und deren Jasagern so angestachelt, und wer da nicht mitmacht so wie die zurückhaltenden, zu denen ich auch zähle, die werden vor allen lächerlich gemacht und „prüde“ oder „verklemmt“ genannt, oder man wird z.B. vor allen gefragt, ob man auch „schlucken“ würde, schließlich müsse man ja seinen „Arbeitsplatz sauber halten“ und und und.
    Da ist z.B. der Chefarzt (verheiratet, Familie), der zusammen mit dem Oberarzt (verheiratet, Familie) auf dem Flur die Vorzüge und Qualität verschiedener Pornofilme erörtert, bis die Kollegin fremdschämend genervt die beiden stehen lässt, weil ihr das das gewohnt sichere Indiz war, dass die Visite vorbei ist. Gott sei Dank bin ich nicht hübsch und gelte als "langweilig", denn der Chefarzt und Oberarzt bestehen immer auf Begleitung durch eine junge, attraktive Schwester, und je attraktiver die bemitleidenswerte Kollegin ist, desto länger dauern die Visiten und das jeden Dienstag und Donnerstag. Große Freude bei allen, wenn die im Urlaub sind. Da interessiert es die beiden Ärzte nicht, wie die Besetzung ist. Macht die Oberärztin die Visite, dann geht es komischerweise auch ohne Begleitung durch uns, da sie weiß, dass wir chronisch unterbesetzt sind.
    Da ist der schon erwähnte Oberarzt, der täglich Sprüche loslässt wie z.B. „Oben rum bin ich Weißer und unten rum Afrikaner“ oder „Nachdem ich beim Urologen war, musste der sich Urlaub nehmen, weil der noch nie so einen riesigen … gesehen hatte und das erst mal verarbeiten muss“ und täglich wortreich seine sexuellen „Heldentaten“ und die Einzigartigkeit und Dimensionen seiner Genitalien anpreist. Es gibt zwar die Oberärztin, die von uns als einziges wirklich respektiert wird, aber sie würde sich nie offen gegen ihre Arztkollegen stellen. Die eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus. Vor einigen Monaten kam ein Jungmediziner zu uns auf Station, dem das penetrante Unterleibsgerede und die Angebereien und die Anzüglichkeiten eher unangenehm zu sein schienen, der aber inzwischen sich genauso gibt und redet, wie seine vorgesetzten Medizinerkollegen.
    Das schlimmste für mich und die anderen, die das innerlich abstoßend und unbeschreiblich nervtötend finden, ist, dass der größte Teil des fast ausschließlich weiblichen Pflegeteams nicht besser ist, im Gegenteil. Niemand ist vor dem schmierigen Gerede sicher, keine Körperpartie, keine Körperöffnung einer Kollegin oder eines Kollegen, eines Patienten oder Angehörigen oder sonst wem, die nicht ausgiebig in ihren Vor- und Nachteilen, Belastbarkeit und Brauchbarkeit erörtert werden. Das soll dann lustig sein, und besser man tut so, als fände man das auch lustig. Falls nicht, dann ist klar, dass wir stilleren riskieren, auch im Dienstplan benachteiligt zu werden gegenüber den lautstarken Jasagerinnen. Klar, dass auch darüber hinweggesehen wird, wenn die Raucherinnen unter den Jasagerinnen in der Regel mehr rauchen und lästern als arbeiten.
    Da gibt es einen Physiotherapeuten (verheiratet, Familie), der unter dem Vorwand einen „Beschwerden wegmassieren“ zu wollen ganz offen Schultern oder Hüften von Kolleginnen anfasst und versucht, mit denen, die sich von ihrer Natur her nicht wirklich wehren, allein in der Teeküche zu sein. Eine neue Kollegin war deswegen mal bei der Stationsleitung, und bekam dann da zu hören, der N., der sei eben so, der bräuchte immer Körperkontakt, das würde der bei allen so machen, und das wäre doch harmlos. Zur Strafe für die „Nestbeschmutzung“ wurde die neue Kollegin dann in den Bereich der Stationsleitung gesteckt und konnte sich dann für die kaputt arbeiten, weil die Stationsleitung - obwohl nur Früh, kein einziges Wochenende und mit sonstigen unverdienten Privilegien ausgestattet - jede gerne für sich arbeiten lässt, von der sie keinen Widerstand zu erwarten hat.
    Der Pflegedirektor tut so, als ob er von allem nichts wüsste, und seine Stellvertretung (weiblich) ebenso, dabei ist im ganzen Haus bekannt, dass besonders auf unserer Station die Kommunikation und der Umgang miteinander häufig respektlos, unter der Gürtellinie, und völlig distanzlos sind.
    Wenn man etwas besonders sinnloses tun möchte, dann geht man mit so einem Anliegen zur MAV. Die tun dann das, was sie immer tun, wenn es wirklich wichtig ist, nämlich nichts, außer einen mit vagen Ankündigungen abzuspeisen, denen dann offiziell das folgt, was sowieso schon da ist: das große Schönreden, abwiegeln, abwimmeln, ins Leere laufen lassen, eine überflüssige Pflichtfortbildung als Sedativum, in der jede nur ihre Zeit absitzt und der Verschwendung eben jener nachtrauert, eben alles unternehmen, dass der Ruf des Hauses strahlend und aseptisch bleibt. Vielleicht liegt es auch daran, dass bei uns der Vorsitzende der MAV ein Arzt im älteren Jahrgang ist.
    Niemand, auch ich nicht, hält da mal dagegen, aus falsch verstandener Solidarität, aus Feigheit, aus Gruppenzwang, weil man von dem Dauerzustand abgestumpft ist, und weil man nur verlieren kann gegen die Mehrheit. Ich möchte nicht weg, weil es keine für mich berufliche Alternative gibt, ich meinen Beruf liebe und mit den Patienten unserer Fachrichtung am liebsten arbeite, aber ich verstehe jede und jeden, die irgendwann die Nase voll haben, weil sie nur noch mit der Faust in der Tasche und Magenbeschwerden zum Dienst gehen, vor allem montags bis freitags, wenn die Ärzte und die Stationsleitung und ihre Jasagerinnen da sind. Am Wochenende kann es sogar mal richtig Spaß machen zu arbeiten, aber nur dann.
    Und ich möchte zum Schluss betonen, außer von Ärzten und einem Verwaltungsleiter bin ich noch nie von einem männlichen Kollegen in den beschriebenen Formen belästigt worden, nur von Kolleginnen. Ich bin immer froh, wenn ich z.B. mit einem männlichen Kollegen Nacht habe, denn im Nachtdienst ist man zu zweit, und mit einem männlichen Kollegen klappt dann wenigstens die Arbeit, weil keine Zeit mit lästern und sabbern verschwendet wird.

    Antwort
    1. Frieda

      Moin Doris !

      Die ambulante und stationäre Pflege sucht händeringend GuKs.
      In einem schw...erenötergesteuerten Betrieb wie einem Krankenhaus wirst Du solchen Dingen in absehbarer Zeit nichts entgegensetzen können.
      Ich habe (früher mal) selber im KrHs gelernt und gearbeitet.

      In einem von der Pflege geleiteten Betrieb - sei es ambulant oder stationär - wird das nicht toleriert. Wenn z.B. ein Hausarzt bei der Viste im Heim versucht zu poussieren, wird ihn in Zukunft Sr. Frieda begleiten. (Zarte 59 Jahre und Haare u.a. auf den - teils eigenen - Zähnen)

      Antwort
    2. "Alte Pflegerin"

      Hallo Doris,
      ich bin echt entsetzt als ich Deinen Bericht gelesen habe. Das es so etwas in der heutigen Zeit noch gibt, die sind wohl in den 70gern hängen geblieben?
      Das wäre mal ein gefundenes Fressen für Herrn Maas und seine Schauspieler Freundin=> Sag NEIN!!<=.
      Soweit ich es verstanden habe bist Du mit Deiner Meinung in der Minderheit oder haben die anderen einfach nur resigniert? Mach doch mal privat ein Schreiben an Hr. Maas, kannst es ja anonym halten und auch begründen warum. Schreib es ruhig provozierend, ob er auch zu seinem Wort steht und hilft. Schildere ihm, genau wie hier, dass sich das ganze bis nach oben zieht und vor sämtlichen Ärzten nicht halt macht. Das Du Dir keinen Rat wüsstest und ob er einen hätte. Würde mich interessieren, ob er eingreift. Du kannst ja auch ( in Absprache) die Daten einer Freundin benutzen, die nichts mit dem KHS zu tun hat, über diese Kontaktdaten kann er dann mit Dir kommunizieren.
      Ist nur so ne Idee von mir. Es ist wirklich eine verzwickte Situation.
      Liebe Grüße die "Alte Pflegerin"

      Antwort
      1. Doris

        hallo alte Pflegerin,
        ich weiß nicht so recht, wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich wollte nur mal loswerden, dass diese infantile Sexualisierung von so unsinnig vielen Dingen im Berufsalltag zumindest bei uns ein generelles Problem ist. Es tut mir leid, dass ich zu euren Problemen hier nichts intelligentes beitragen kann, weil ich im Krankenhaus arbeite. Ich musste mir einfach mal Luft machen und hatte von einer Altenpflegeschülerin, die ich anleite, von dieser Seite und dem Blog erfahren. Ich sehe das so, dass niemand wirklich ein Interesse hat, etwas zu ändern. Die meisten "Opfer" ertragen das aus Resignation und die "Täter und Täterinnen" nehmen das als stillschweigende Zustimmung. Es gibt genug Teppiche, unter die man alles kehren kann, und das wird vermutlich immer so sein.

        Antwort
        1. "Alte Pflegerin"

          Hallo Doris,
          es war ja auch nur ein Vorschlag von mir, denn diese Situation jeden Tag auf Arbeit erleben zu müssen ist ja wirklich nicht Betriebsklimafördernd.
          Dieses Forum ist nicht nur dafür da, "Intelligentes" beizutragen, sondern auch mal seine Nöte und Probleme auszubreiten, vielleicht hat ein anderer ja einen Lösungsansatz, weil er aus einem anderen Blickwinkel kommt. Das ist ja gerade das Schöne hier.

          Antwort
  4. Anonymous

    @ Wochenthema/Sondenverband/ambulant

    Mitunter ist die Doku in zur Bearbeitung auf der Station. Es schadet nichts, das Datum des letzten Verbandwechsels auf das Fixo---Dingsbums zu schreiben.

    Antwort
    1. Martin

      Praktisch ist das schon. Ich habe aber noch gelernt, dass das eine Form der Doppeldokumentation ist. Bei anderen Wundtypen besteht überdies das Risiko, dass Farbstoffe durch das Wundexsudat in die Wunde geschwemmet werden.

      Antwort
      1. Anonymous

        Das siehst Du in beiden Punkten richtig, setzt aber die Kommunikation (Übergabe) unter den Pflegekräften voraus. In der ambulanten kaum durchführbar, da sich die Touren oft überschneiden.
        Den Farbeintrag in die Wunde kann man vermeiden, indem man das letzte Entnahmedatum schlicht auf die Umverpackung des Verbandmaterials pinselt. 🙂

        Antwort
  5. Regina

    Seit März diesen Jahres gibt es ja THC bzw. Cannabis als Schmerzmittel über Rezept. Wir haben seit kurzen eine Pat. in der amb. Pflege die bekommt Cannabis-Tee verschrieben. Hat einer schon Erfahrung damit?

    Antwort
    1. admin71

      Das Thema Cannabis für Schmerzpatienten ist ja schon recht gut erforscht. Erstaunlicherweise aber noch nicht speziell für die (ambulante) Altenpflege. Zumindest habe ich keine Studien dazu gefunden. Bis in die Fachliteratur hat es das Thema auch noch nicht wirklich geschafft.

      Wir werden aber 'dran bleiben.

      Antwort
    2. Frieda

      THC-Tropfen gibt es schon lange auf BTM-Rezept.
      Tee ist mir neu. Aber egal. Wenn Ihr das auf der Station lagert, muss es ins BTM-Buch. Liegt es (vor unbefugtem Zugriff sicher) im Patientenhaushalt, ist es am Arzt zu entscheiden, ob der Tee als Bedarfs- und/oder Selbstmedikation in den Med-Plan kommt.
      Das würde ich anstreben --- So ist der Arzt (via Rezeptierung) für die Bestandskontrolle zuständig, und ich schreibe mir nicht die Finger wund. 😉

      Antwort
  6. Frieda

    Willkommen im Advent !

    Ein guter Anlass mal wieder auf den Brandschutz zu achten:
    - Stationär: Passt auf, was die Angehörigen/Besucher der Bew. so anschleppen.
    - Ambulant: Schaut zu, dass der "Atzventzkrantz" nicht in einem Raum mit dem Sauerstoffkonzentrator ist.
    - Station & PQSG: MHD und Zustand der Feuerlöscher, Brandmelder, Fluchtwege und Notöffner u.s.w. checken und dokumentieren.

    Ich wünsche uns allen eine besinnliche und sichere Zeit.
    Frieda

    Antwort
  7. Sabine

    Hallo alle zusammen,
    ich habe eine Frage bezüglich Beratungskonzept im Zusammenhang mit dem Expertenstandard ..."Chronische Schmerzen". Bin gerade dabei ein Konzept für unsere Einrichtung zu entwickeln und komme ziemlich schnell an meine Grenzen. Wir sind hier ziemlich ländlich angesiedelt und es ist schwierig andere Berufsgruppen für Beratungen und Schulungen zu mobilisieren. Der Expertenstandard sieht vor, dass dabei Pain Nurse, Schmerzarzt, Physios, Ergos, Osteopathen etc. mitwirken. Das wird schwierig!! Wie macht ihr das in euren Einrichtungen? Würde mich über einen Tipp freuen, vielen Dank schon mal.

    Antwort
    1. Big M.

      Die Umsetzung der Expertenstandards ist stets die Kunst des Machbaren. Schmerzkliniken und Schmerztherapeuten gibt es ohnehin nur in größeren Städten. Auf'm Dorf halte ich es für ausreichend, den Hausarzt und die "Feld-und-Wiesen-Therapeuten" einzubinden. Das ist ja sowieso schon die Übergrenze dessen, was ein Schmerzpatienten auf den flachen Land zu erwarten hat.

      Antwort
      1. Sabine

        Vielen Dank Big.M. für die schnelle Antwort. Mal sehen, welches "Kunstwerk" mir mit meinem Konzept gelingen wird. Ich werde vorerst interne Beratungen durch Fachkräfte anstreben, evtl einen Physiotherapeuten für die komplementären Verfahren hinzuziehen und der Hausarzt mit seiner medikamentösen Therapie ist ohnehin mit dabei. Ich hoffe, dass es dem MDK auch so reicht.

        Antwort
        1. Frieda

          Moin Sabine !
          Bitte schaue auch mal, was (andere oder) ambulante Dienste im Angebot haben. Suchbegriff : "Dein Landkreis" + "palliativ".
          Wir arbeiten z.B. in unserem ambulanten Pflegedienst bei "Finalpatienten" gut mit einem Palliativdienst zusammen : Wir machen die "normale" Pflege und die "Spezis" Schmerzmanagement + Rufdienst.
          Auch wenn sich die Chefs im Konkurenzkampf spinnefeind sind, kann man die (Hoffnung auf) Kooperation zum Wohle des Patienten doch in sein Konzept aufnehmen.

          Antwort
          1. Sabine

            vielen Dank liebe Frieda für deine Anregung. Unsere "Finalbewohner" sind gut durch den Hausarzt versorgt - die Kooperation ist da sehr eng und schnell. Ich habe eher Probleme mit den Bew. die an chronischen Schmerzen leiden wie z.B. Rheuma, Arthrose, Rückenschmerzen etc., die aber noch recht fit sind. Aber ich habe durch eure Beiträge auch schon eine Idee. Ich habe unseren Physio, der regelmäßig ins Haus kommt ins Boot genommen und möchte mit ihm zusammen einen Beratungsabend für eine kleine Bew. Gruppe aufziehen. Chefs finden es super, Physio ist auch willig. An einem Schmerzarzt sind wir auch schon dran, möchten ihn für eine jährliche Visite mobilisieren, eben für unsere Bew. mit Analgetikagabe in Dauermedik. Nun, bin echt gespannt. Auf jeden Fall vielen Dank für eure Anregungen. Das schätze ich so an diesem Blog: schnell kompetent und hilfreich. Bis bald

  8. Frieda

    Kundenzufriedenheitserhebung / ambulant

    ... machen -fast- alle. Manche werten die sogar vor dem Abheften aus.
    Einige wenige ziehen aus der Auswertung auch ihre Schlüsse:
    Wir bekommen regelmäßig Kunden, die von verschiedenen anderen Pflegediensten getürmt sind.
    Die Leute nach dem Wechselgrund direkt zu fragen, würde sie nur unnütz unter Druck setzen, und es geht mich formal ja auch nichts an.
    ~~~ Leider bin ich neugierig. ~~~
    Bei der letzten Routinebefragung habe ich einen Punkt in´s übliche Formular zum Selbstausfüllen hineingemogelt:
    "Was würde Sie veranlassen, den Pflegedienst zu wechseln ?"
    Dabei haben sich 3 Punkte in den Vordergrund gedrängt :
    - "Häufiger Personalwechsel ohne Einarbeitung oder gar Vorstellung."
    - "Änderung der Anfahrtzeiten ohne Rücksprache."
    - "Totalausfall des Beschwerdemanagements."

    Antwort
    1. "Alte Pflegerin"

      Hallo Frieda,
      Punkt 1 und 3 kannst Du für die Stationäre auch benennen. Wenn da plötzlich ein Praktikant oder neuer Kollege ins Zimmer zur GP kommt findet das der Bew. auch nicht zum Schmunzeln.
      Wenn dann die Beschwerde ignoriert wird ist das der Hammer. Bei uns kommt es leider immer wieder vor, dass wenn mal eine Beschwerde kommt ( in der Tat äußerst selten), dann zu allen. Jeder dem begegnet wird, bei dem wird sich beschwert. Bis hoch zum Chef. Im Umkehrschluß werden dann viele Beschwerden aufgenommen, die doch eigentlich nur eine einzige ist. So kann man Arbeitszeit auch vertrödeln*grrr*.
      Schönen ersten Advent Eure "Alte Pflegerin"

      Antwort
  9. Frieda

    Blumenzwiebeln

    Jetzt ist gerade die richtige Zeit, Blumenzwiebeln zu stecken.
    Machen wir doch eine Gruppenbetreuungsmaßnahme daraus.

    Material:
    - Die Blumenzwiebeln bekommt man am günstigsten bei "Postenmärkten".
    - Als Werkzeug genügt ein Pflanzstock oder ein kräftiger Löffelstiel.

    Vorbereitung: (eigene Maßnahme)
    - Die Bewohner werden zu frühblühenden Blumen befragt.
    (Bilder von Krokus, Schnee- und Maiglöckchen, Narzisse, Hyazinthe, Tulpe werden gezeigt und besprochen.)
    - Die Bewohner werden um die Planung der Bepflanzung gebeten.
    "Was soll wohin" (Eine Handskizze der Heimanlage ist rasch erstellt.)

    Ziele:
    - Der Bewohner ist auch bei Novemberwetter motiviert, an die frische Luft zu kommen.
    - Kommunikation der Bewohner untereinander.
    (Ein Aspekt, der m.E. zu wenig beachtet wird.)
    - Farbtupfer im allzu gepflegten Park/Rasen/Garten.

    Sicherheitshinweis:
    Alle o.g. Pflanzen sind giftig und als Zimmerpflanze nicht geeignet.
    Nur im Außenbereich verwenden und nach dem Kontakt die Hände waschen.

    Antwort
  10. Frieda

    Resteverwertung

    Nun haben wir auf SIS umgestellt.
    Da wir "von Hand" abeiten und nicht am Rechner, sitze ich plötzlich auf -mindestens- einem Zentner von Vordrucken, die wir nicht mehr brauchen.
    Die haben doch mehr als Heizwert.
    Mir fällt da ein Papierflieger-Wettbewerb für die Bewohner ein.
    (Obwohl ich befürchte, dass sich die Pflegekräfte da eher angesprochen fühlen.)
    Weitere Vorschläge ?

    Antwort
      1. Frieda

        Stimmt. Außerdem kann ich die Asche noch nicht einmal in den Kompost mischen: Zu viele Schwermetalle von der Druckerfarbe.

        Antwort
  11. Frieda

    Hygienevisite/Desinfektionsmittel

    Die letzte hat leider wieder "reiche Beute" erbracht:

    - Auch Desi-Flaschen haben ein "Verwendbar bis...".
    Gerade bei wenig frequentierten Spendern oder Standorten reicht ein Blick auf den Füllungszustand nicht. Im Mat.-Lager kommt das Frische nach hinten.

    - Kittelflaschen werden nicht nachgefüllt (Ausrufezeichen)
    Sie werden ausgetauscht.
    Wenn dann Sr. Eilig keine Zeit dafür hat und am nächsten Desi-Spender nachtankt.... Sterilium (Kittelflasche) ist blau. Softa-Man (Spender) ist farblos.
    ~~~ Wie intelent kann man sein ?!? ~~~

    Das kann den Betrieb bei einer Prüfung in Teufels Küche bringen.
    Kinners --- Guckt genau hin, und füllt nicht nur das Protokoll aus.

    Antwort
  12. Frieda

    Nö nicht ?!
    Bei Smalltalk fehlt noch der Button "Neuer Beitrag".

    Was ich eigentlich loswerden wollte:
    Allmählich flattern die Wahlbenachrichtigungen zur Bundestagswahl herein.
    Das Wahlrecht ist ein sehr hohes, und wir sind in der Pflicht, unseren Patienten oder Bewohnern dieses zu ermöglichen.
    Aber wie machen wir das richtig ?
    An den Unterricht in Staatsbürgerkunde erinnere ich mich kaum noch und ich denke, dass es den meisten von uns ähnlich ergeht.
    Viele Kollegen haben ihre Ausbildung auch nicht hier absolviert.
    Eckpunkte:
    - Begleitung zum Wahllokal (45b)
    - Briefwahl
    - Hilfe bei der Stimmabgabe
    - Einbeziehung des Betreuers
    - ausländische Bewohner/Patienten: Wahlen in deren Heimatländern.
    So eine Richtlinie / ein Standard würde sich m.E. ganz gut machen. Mögliche Quellen: Landeswahlleiter, Botschaften und Generalkonsulate.

    Und für uns Pflegekräfte selber :
    Ein Dienstplan ist so zuverlässig wie eine Tretmine : Er fliegt Dir meist um die Ohren. Darum habe ich jetzt bereits per Briefwahl abgestimmt.

    Antwort
  13. Frieda

    Urlaubsmitteilungen

    Montag 9.00 rufe ich frohgemut die Arztpraxis an, um Bisoprolol für Fr. ... nachzubestellen.
    "Sie rufen außerhalb unserer Öffnungszeiten ... sind Montags von 8.00 bis 11.30 und ... " Häääh ?!?

    Unsere Apotheke ist immer bestens informiert. So rufe ich da an und erfahre, dass viele Praxen neuerdings auf dem AB nicht mehr mitteilen, dass sie im Urlaub sind. Das soll angeblich vor Praxiseinbrüchen schützen. ----

    ---- Aber die Urlaubsmitteilung klebt doch an der Praxistür! Schon alleine wegen der Vertretungsärzte. ---- Das macht also keinen Sinn.
    Der gewöhnliche Praxiseinbrecher dürfte auch wohl kaum sein Ziel telefonisch ausbaldowern.

    Liebe Apotheke, das glaube ich Dir nicht.
    Ich denke, die Praxen sind einfach zu gedankenlos oder zu bequem, um den Ansagetext auf dem AB zu ändern.

    Antwort
    1. Martin

      Naja, vor allem muss man den AB-Text gleich zweimal ändern. Einmal vor dem Urlaub und danach nochmal zurück -> zu viel Arbeit.

      Antwort
  14. Frieda

    Kindersicherung (=Seniorenschutz)

    Im Fahrdienst ist das eine feine Sache.
    Neulichs hat mir ein Kind aber gezeigt, dass ich mich darauf nicht alleine verlassen darf. Die Scheibe ´runterkurbeln und die Tür mit dem Aussengriff öffnen --- Das bekommt ein behindertes Kind oder ein dementer Senior in hellen Momenten und gerade zu den unglücklichsten Zeiten gebacken.
    Bei unseren Autos ist die Fensterkurbel nur auf so einen "Vielkantbolzen" aufgesteckt. Sie liess sich manuell abziehen und ruht seitdem im Handschuhfach.

    Antwort
    1. Cheesburger ohne Käse

      Der Fahrer sollte so oder so das Fahrzeug nicht aus den Augen lassen. Auch innerhalb des Fahrzeugs können Demenzpatienten eine Menge Unsinn anstellen, etwa wenn der Fahrer sein Feuerzeug liegen gelassen hat.

      Insofern ist der Vergleich mit Kindern nicht falsch. Letztlich sollte man bei Dementen im Auto ähnlich vorsichtig vorgehen wie bei Kindern im Auto.

      Antwort
  15. Eddy

    Hallo,
    in der Leistungsgruppe 4 der Behandlungspflege steht : i.v. Injektion.
    Ein Arzt ordnet also eine i.v. Injektion an, wenn er sich überzeugt hat, dass eine Pflegekraft das gewissenhaft durchführen kann und wenn er das zu injizierende Medikament als sehr risikoarm einstuft. Sonst müsste und würde er es selbst ausführen. Meine Fragen:
    1. Gibt es ein Gesetz, welches die i.v. Injektion durch examinierte Altenpflegekräfte verbietet?
    2. Welche Gründe geben Heimleitungen/Pflegedienste an, wenn Sie diese Behandlungspflegemaßnahme in ihrem Haus nicht zulassen? Haftungsrechtliche Gründe oder gesetzliche Gründe? Oder....?

    LG Eddy

    Antwort
    1. Frieda

      Vertragssache:
      Die Pflegeeinrichtung vereinbart mit den Kassen nicht nur einen Pflegesatz (SGB XI) sondern auch einen Leistungskatalog (SGB V).
      Wenn ich also nicht das Personal habe, um "diese oder welche" Leistungen verlässlich zu erbringen, werde ich einen Teufel tun, das in meinen LK zu setzen.
      So kann ich dem Doktor - ganz bequem - sagen:
      "Das mach´ selber oder schicke jemanden. Uns bezahlt die Kasse die Leistung nicht." - Das Haftungsrecht erübrigt sich damit. -
      Soviel zum Praktischen/Sachlichen.

      Aus dem Tenor der Frage höre ich eine Hausarbeit heraus:
      --- Ein wirklich relevantes/brisantes Thema. ---
      ~~~ Gesetzeslage: Nö ! Nicht wirklich klar. ~~~
      ~~~ "Spritzenschein" = "ärztliche Bescheinigung der Befähigung der Pflegekraft" : Viel diskutiertes Thema. Stichwort: "Gefälligkeitsgutachten" ($$). ~~~

      Gutes Gelingen, Frieda

      Antwort
  16. Frieda

    "Bettpuschen"

    Bewohner/Patienten mit Para- oder Tetraplegie leiden oft unter kalten Füßen. Ebenso Menschen mit MS oder SHT. Wird wohl am verminderten Muskel- und/oder Gefäßtonus liegen. Bei pAVK ist die Ursache offensichtlich.

    Häufig empfinden diese Menschen gehäkelte oder gestrickte Bettschuhe aus dickem Garn (Nadelstärke 5 oder höher) als sehr angenehm. Als Garn wählt man reine Wolle oder eines mit hohem Wollanteil. Auf Bänder, Schleifen, Knöpfe, Gummizüge oder dgl. verzichtet man tunlichst.

    Zum Laufen - besonders auf glatten Böden - verbieten sich diese Teilchen natürlich. --- Da sie nur im Liegen zu verwenden sind, wählt man die Größe --- großzügig. Es dürfen ruhig 1-2 Nummern zuviel sein. (wg. Druckbelastung der Fersen & Zehen)

    Bezugsquelle: Betreuungsmaßnahmen gem. § 45b Sgb XI.
    Bewohnerinnen (und/oder Mitarbeiterinnen - besonders aus dem osteuropäischen Raum) können solche "Tapki" oder "Papuce" aus dem "Handgelenk".

    Antwort
  17. Frieda

    Internetnutzung / Frieda´s Praxistipp

    Besser ist das, wenn alle Mitarbeiter die selben Quellen verwenden. Z.B. bei :
    - ICD-Code
    - Medikamenten-Infos
    - ....

    Problem :
    Nicht alle Internetquellen sind verlässlich. Das kann bei der Nutzung zu sehr "unschönen" Ergebnissen führen.

    Ziel :
    Sicherer und "homogener" Umgang mit dem Internet.

    Maßnahmen:
    Im Zuge des QM/QZ wird festgelegt, welche Quellen genutzt werden sollen.
    In stationären Geräten werden die Links in "Lesezeichen", "Favoriten" oder dgl. im Browser gespeichert.
    Für mobile Geräte (ggf. MA-eigene) wird eine Web-Adress-Liste erstellt und ausgedruckt.
    Die Implementierung erfolgt über eine interne FB und/oder über eine Dienstanweisung.

    Nachbereitung :
    Die Durchführung der Maßnahmen wird an geeigneter Stelle dokumentiert.

    Verantwortlich :
    - QmB

    Antwort
    1. Anonymous

      Leider gilt das nicht nur für das Internet. Auch in vielen Büchern steht mitunter haaarsträubender Schwachsinn. Richtig kriminell wird es bei einigen "Self-publishing"-Büchern; also Bücher, die in Eigenregie herausgegeben werden.

      Antwort
      1. Frieda

        ??????
        Gelangen diese "S-p"- Bücher auch in den Dienstgebrauch?
        Oder arbeitet jemand ohne die Freigabe durch die PDL danach?
        Ich hoffe nicht.

        Aber das ist ein erstklassiger Hinweis für die Beratung unserer Patienten/Bewohner:
        Wenn wir solche "Selbst- oder Wunderheilungs-Pamphlete" im Bücherregal unserer Kunden sehen, sollten wir schon um Einsichtnahme bitten und mit ihnen darüber sprechen. Zumindest um Zweifel an der Compleance auszuräumen.

        Antwort
  18. Frieda

    @ Wunddokumentation

    Es ist verblüffend, wie sich eine chronische Wunde verändert. (farblich)
    Je nachdem wer gerade den Bericht schreibt, ist der Wundrand ziegelrot, knallrot oder intensiv rot.
    Auch die Fotodoku ist durch die Automatik der Digicam nicht zuverlässig.
    Je nach Licht oder Hintergrund variiert die Farbe der Wunde.

    Neulichs habe ich mal mit einem Maler geklönt und der meinte, ihm würde hier das "RAL" helfen.
    "??????????"
    "Das ist die Standardisierung der Farben. Jede Farbe hat eine bestimmte Nummer. Anhand einer Vergleichstabelle kann ich schauen, welche Farbe ich vor mir habe."

    Keine schlechte Idee.
    Das "RAL" muss es ja nicht gerade sein. Mit den Nummern können wir in der Pflege wenig anfangen.
    Aber eine Farbtabelle mit den zugehörigen Bezeichnungen für die üblichen Wundfarben ist am PC rasch erstellt.
    Das Teilchen kann man laminieren und im Pflege- oder Verbandkoffer leicht unterbringen.

    Ziel : "homogene" Wundberichte.

    Antwort
    1. Anonymous

      Etwas bessere Kameras bieten die Option "manueller Weißabgleich". Dafür wird ein weißes Blatt als Referenz für "Weiß" genommen. Dadurch bekommt man auch unter wechselnden Lichtbedinungen (Neonlicht, Tageslicht, LED-Licht, Mischlicht usw.) stets ein gleiches Ergebnis.

      Antwort
      1. wastl

        Hallo,
        doofe Frage. Warum macht ihr Wundfotos? Sie kosten viel Zeit, sind nach geltender Rechtsprechung nicht notwendig und nur für die Ärzte im EBM bei zu Beginn der Therapie eines Ulcus cruris venosum und danach alle 4 Wochen vorgeschrieben.

        Antwort
        1. Frieda

          Bessere Kamera ?
          Der Dienstapparat ist so besch... dass ich meinen Eigenen (mit Dienst-SD-Karte) nehme. Man muss sich halt behelfen.

          @ wastl
          unbefriedigte Antwort. In der ambulanten sieht der Arzt das Ulcus cruris evtl. 2x jährlich. Hausbesuche ? K.v.
          Mit dem Anleieren, Vorbereiten und Nachbereiten der Praxisbesuche verliere ich weit mehr (unbezahlte) Zeit, als wenn ich die Fotos dem Arzt unter den Riechkolben halte.
          Selbst wenn der Pat. in die Praxis gekarrt wird, kann ich nicht davon ausgehen, dass der Arzt auch unter den Verband schaut.
          Abstriche geschehen schon seit Jahren nicht mehr.

          In Summa : Wenn ich eine halbwegs vernünftige Wundversorgung machen will, brauche ich gute Fotos.

          Antwort
  19. Frieda

    Zum Wo-Thema / hier Hinlauftendenz
    (bitte ggf. verscheiben)

    Tipps für den ambulanten Bereich:
    - Eine abnehmbare Türklinke an der Haus- oder Wohnungstür/Innenseite.
    - Klinke durch einen Drehknauf ersetzen.
    - Klinke verkehtherum montieren. (Zum Öffnen muss sie gehoben werden.)
    (Jede Schlosserei berät hier gerne)
    - Viele Senioren beharren darauf, "ihren" Schlüssel immer dabei zu haben.
    ---- Gerne ! Aber ob dieser Schlüssel dann auch zur Haustür passt ... ---
    Ermessenssache.

    Knapp off topic:
    Bzgl. Brandgefahr
    - Herde kann man abschliessbar machen !
    Sowohl Elektro- als auch Gasherde. Auch nachträglich.
    Nähere Informationen bekommt man in der Schlosserei oder beim Küchenfachhandel.

    Antwort
    1. Karlchen

      In der ambulanten Pflege geht so einiges, was stationär nicht möglich ist. Eben weil hier keiner so genau hinsieht. Die abnehmbare Türklinke ist ohne Richteranordnung ein Problem, wenn der MDK das sieht. Auch alles, was in Richtung Trickschlösser geht, bringt ratzfatz Ärger.

      Antwort
      1. Frieda

        Stimmt Karlchen!
        Daher ist es auch wichtig den gesetzlichen Betreuer ins Boot zu holen.
        Der entscheidet, welche Maßnahmen umgesetzt werden.
        Wir werden hier nur beratend tätig.
        Und genauso dokumentieren wir das auch 😉

        Antwort
        1. Karlchen

          Ein Betreuer entscheidet über freiheitsentziehende Maßnahmen? Das hatte ich eigentlich anders in Erinnerung. 🙂

          Antwort
          1. Frieda

            ... und hat sich mit den Gericht auseinander zu setzten !
            s. o. : "Wir werden nur beratend tätig." 😉

  20. Frieda

    Guten Rutsch !
    Heute war es mal wieder extrem : Eisregen, Blitzeis oder was der Verkehrsfunk sonst dazu sagt.
    Nur wie geht man damit - besonders in der ambulanten - professionell damit um?
    - Organisatorisch : Bei absehbaren Extremwetterlagen Personalressourcen vorhalten. (Kollegen informieren, dass das geplante "frei" zur Disposition steht)
    Patienten im Vorab telefonisch informieren, dass es zu Verspätungen kommen kann/wird.
    Grundsätzlich kann man ja auch vereinbaren, ob der Winterdienst (Räumen & Streuen) in den Pflege-/ Versorgungsvertrag (HWV) hineinkommt.
    - Materiell : Dienstwagen checken und deren Ausrüstung ggf. ergänzen.
    (Z.B. "Spikes", die man unter die Schuhe schnallen kann. Ein Beutel Sand&Salz-Mischung.)
    ?Ob man Hüftprotektoren .............? Man muss ja nicht zuuuu professionell werden.
    - Beratung : Und ob ! Und - bitteschön - auch dokumentieren ! :
    "Dat.& Zt. : Habe Pat. und Ang. über Glatteis info. Habe beraten, das Haus vorerst nicht zu verlassen. Hdz."

    Antwort
    1. Anonymous

      Da war gestern wirklich nicht mehr lustig. Eine Rutschpartie ohne gleichen.

      Bei uns kann man schon froh sein, wenn "The-Big-Boss" ordentliche Winterreifen unter die Rostlauben schrauben lässt. Mit abgefahrenen Sommerreifen die Schneehügel runter ... das ist wie die Vierschanzentournee ...

      Antwort
  21. Frieda

    Habe gerade einen treffenden Beitrag auf allnurses.com gelesen:
    (User: ElizabethScala1,BSN,MSN)
    ~~~ Frei übersetzt und gekürzt ~~~

    7 Dinge, die Dir in Deiner Ausbildung nicht erzählt werden :

    - Du fängst nach dem Examen erst richtig an zu lernen.
    - Pflege ist wirklich ein Dienstleistungsberuf.
    - Die Patienten werden ihren Leidensdruck an Dir abreagieren.
    - Einen Patienten zu verlieren ist nie einfach. Dazu kommt noch die lückenlose Dokumentation.
    - Die beruflichen Perspektiven ausserhalb des Klinik- oder Heimbetriebs.
    - Es gibt tatsächlich Konkurenzdruck, Platzhirsche und Zickenkrieg im Pflegeberuf.
    - Dich mit Ärzten anzulegen, um Deine Patienten zu schützen, ist Teil Deines Berufs.

    Antwort
    1. Martin

      Mir würden da noch ein paar Punkte einfallen. Es fällt mir nur schwer, diese in Schriftform zu bringen, ohne dass der Schimpfwortfilter hier im Blog heißläuft.

      Grüße und guten Rutsch an alle.

      Antwort
    2. Anonymous

      Die Ärzte ... ja ... die sehen der Patienten vielleicht zehn Minuten im Quartal, sind dann aber allwissend. Wozu Informationsaustausch? Wird sowieso ignoriert.

      Antwort
  22. "Alte Pflegerin"

    Ich wünsche allen in dieser stürmischen Zeit ein besinnliches, vor allem friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
    Möge uns alle der Frieden begleiten und Ruhe einkehren auf der Welt, nicht nur zur Weihnachtszeit.
    Wir lesen uns im neuen Jahr und tauschen wieder Erfahrungen aus, darauf freue ich mich schon.
    In diesem Sinne, alles Liebe
    Eure "Alte Pflegerin"

    Antwort
  23. Frieda

    Perspektiven/Ansichtssachen

    Ich muss für meine Patientin Medikamente nachbestellen.
    Ich rufe frohgemut die Facharztpraxis an und lande sofort auf dem AB:
    "Wegen personeller Engpässe und dadurch bedingten organisatorischen Problemen können wir keine telefonischen Anfragen entgegennehmen. Bitte nutzen Sie Fax oder Email unter ......."

    Na Super !
    Das Faxgerät steht im Chefbüro. Das ist also verfügbar, wenn "Ihre Gnaden geruhen zu erscheinen".
    Internetzugriff habe ich nur über mein Privatgerät. Das Firmenhandy stammt aus der Zeit, als wir noch Dinosaurier mit der blanken Faust gejagt haben.

    Aber was sollen die armen Opfer (Patienten) machen, die kein Internet, Fax oder einen Pflegedienst haben und nicht imstande sind, in die Praxis zu robben?

    Wenn wir, als Pflegedienst, die (medikamentöse) Versorgung unserer Patienten nicht sicherstellen können, gibt es klare Richtlinien.

    (Fach)arztpraxen haben offenbar andere.

    Findet Frieda

    Antwort
      1. Frieda

        Ach nöööö !
        Eine neurologische Gemeinschaftspraxis hat doch keine Notfälle.
        Die versorgen doch sicher keine Epileptiker oder sind in diesem Metadonprogram ............
        Stimmt BigM !
        Krass !
        Das sollten wir uns als Pflegedienst mal leisten.

        Antwort
    1. "Alte Pflegerin"

      Ach Du arme Frieda, dass ist zeitraubend und nervig. Als hätte man nichts anderes zu tun, als sich um so etwas zu kümmern.
      Wenn ich im Hause4 bin, übernehme ich es schon meist für die PFK.
      Ich merke doch immer wieder, wie gut wir doch organisiert sind und es unseren PFK gut geht.
      Das Fax steht zwar auch in meinem Büro, ist aber rund um die Uhr für alle erreichbar. Der Hausarzt springt ein, wenn ein Facharzt nicht greifbar ist und verschreibt alles was nötig ist. Die Apotheke liefert jeden Abend um 20:00h alles was bis 17:30 bestellt wurde( auch per Fax).

      Antwort
      1. Frieda

        Hallo "Alte Pflegerin" !
        Ersteinmal herzlichen Dank für Deine Anteilnahme!
        Bei uns ist das mit den Haus- und Fachärzten nicht gaaanz so einfach.
        Der eine setzt die Medikation des anderen nach Gutdünken ab.
        Und das im fast täglichen Wechsel und nicht nur bei einem Patienten.
        Das Miteinandersprechen der Ärzte ist pfui ! und passiert nicht.
        Die gefaxten oder gemailten Medikamentenpläne sind durch Fehler und/oder Druckqualität komplett unbrauchbar.
        Wir schreiben sie also neu und kacheln herum, um sie abstempeln zu lassen. Die Verordnungen häuslicher Krankenpflege sehen auch aus, als ob die Praxiskatze über die PC-Tastatur gelaufen wäre.
        Eine Praxis kommt sogar auf 80%. (Verordnungen, die wir ändern lassen müssen.)
        Mein einziger Lichtblick ist unsere Apotheke.
        Die räumt mir "auf Treu und Glauben" Vorgriff ein und liefert prompt ins Büro oder direkt zum Patienten. (Die Rezepte kann ich ja - s.o. - nicht immer faxen.)
        Ohne dem wäre die ganze Malaise gar nicht nicht in den Griff zu bekommen.

        Antwort
        1. "Alte Pflegerin"

          Guten morgen Frieda,
          das ist ja wohl der Knall im All!
          So was habe ich noch nicht erlebt. Da muss dann eure Leitung mal gründlich aufräumen und jede Menge Gespräche führen. Sowohl mit den Haus- als auch mit den Fachärzten. Das ist doch keine Arbeitsgrundlage!
          Es geht auf die Nerven und die Zeit der Mitarbeiter und zur Gesundheitsbelastung der Klienten! Da würde ich als Leitung, wenn ich gegen Wände renne, sogar die Kassenärztliche Vereinigung mit ins Boot holen.
          Liebe Grüße die "Alte Pflegerin"

          Antwort
  24. "Alte Pflegerin"

    Bei uns ist es auch weihnachtlich geschmückt, aber sehr naturell. Viel Holz, wenig bunt, vorwiegend ist das Rot der Weihnachtssterne, die überall verteilt stehen.
    Auf der Terrasse vor dem Haus ein Vogelhäuschen und große Holzfiguren, Wichtel, Tannen und Rehe.
    Alles sehr geschmackvoll und gemütlich (und das hat der Chef persönlich gemacht).
    In diesem Sinne, allen eine zauberhafte Adventszeit, wenig Stress und immer gute Laune.
    Eure "Alte Pflegerin"

    Antwort
  25. Frieda

    Hilfe - Es weihnachtet !

    Die Chefin bekommt ihren jährlichen Deko-Flash.
    Auf den Fluren stehen Kartons ihres Lieblingsinternetshops im Wege.
    Sie selber wuselt herum und behängt jeden Nagel, den sie in den Wänden finden kann, mit Glitzerkram und Lichterschläuchen. Geschmackfreie Plastikfiguren bevölkern alle verfügbaren (und auch die dienstlich benötigten) Flächen. Kerzen und Glühbirnen konnten wir ihr, wegen der Brandgefahr, inzwischen ausreden. Leider gibt es LEDs. Auch blinkende Lichter haben wir auf die No-Go-Liste gesetzt. (vgl. Epilepsie-Auslöser)
    - Man kommt sich vor wie in einem amerikanischen Kaufhaus. -

    Für meinen Geschmack wäre weniger mehr !
    Ich habe das Gefühl, auf eine einmonatige Zwangsparty - statt zur Arbeit - zu kommen.
    Für mich ist die Adventszeit eine Zeit der stillen Besinnung und der VORfreude auf das Weihnachtsfest.

    Euch allen einen guten und ruhigen Advent,
    Frieda

    Antwort
      1. Frieda

        Das Weihnachtsgeld geht - überschlägig gerechnet - für den Kitsch & Krempel drauf. Statt dessen neue/bessere Dienstbekleidung wäre sicher eine mitarbeiterorientiertere Investition.

        In der stationären sollte die Weihnachtsdeko eh als Betreuungsmaßnahme genutzt werden.
        Ein paar Bögen Glanzpapier und eine Schere, Engel- und Sternenschablonen aus Internet, der Rückschnitt der Koniferen (Nadelholzgewächse) aus dem Garten/Park und eine Rolle Bindedraht ...
        Das (richtige) Kranzbinden habe ich auch erst von einer Bewohnerin gelernt. Da kommt kein gekaufter "Kringel" mit !

        Antwort
  26. wastl

    Hallo Frieda,
    eine Dienstanweisung zum Thema Datenschutz macht Sinn, aber was das Handy einziehen anbelangt, rate ich zu Vorsicht bzw. rate ich ab. Das Recht auf Eigentum ist ein Grundrecht und nur Richter können in dieses Grundrecht eingreifen, wie man z.B. bei der richterlichen Genehmigungspflicht für freiheitsentziehenden Maßnahmen sehen kann. Mir ist keine Rechtsgrundlage bekannt, auf deren Grundlage eine Vorgesetzte ein Handy einziehen und /oder zerstören lassen könnte. Also im Verdachtsfall Polizei verständigen, die das weitere übernimmt ansonsten macht sich der Betreffende selbst strafbar und muss Schadensersatz leisten.

    viele Grüße von wastl

    Antwort
    1. Martin

      Ich glaube, Friedas Hinweis, das Smartphone einzuziehen und zu vernichten, war nicht so ganz ernst gemeint.

      Hoffe ich zumindest. 🙂

      Antwort
      1. Frieda

        Das Schmartfon einzuziehen/sicherzustellen habe ich toternst gemeint.
        Die unberechtigten Aufnahmen greifen ja auch in Grundrechte ein, und wir müssen unsere Patienten vor einer "Zurschaustellung" schützen.
        (Vgl. Rechtsgüterabwägung)
        Allerdings hat Wastl durchaus recht, dass es Sache der Staatsanwaltschaft und der Gerichte ist, über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
        Die "Dienstanweisung", die ich zurechtgeschustert habe, ist als Warnschuss gedacht. (Psychologische Kriegführung gegen beratungsresistente Kiddies)

        LG, Frieda

        Antwort
  27. "Alte Pflegerin"

    Hallo ihr Lieben,
    könntet ihr bitte noch etwas zum neuen NBA aufnehmen.
    Ich bin da noch sehr verunsichert und finde wenig Lektüre die mir hilft.
    Danke und liebe Grüße
    die "Alte Pflegerin"

    Antwort
  28. Eule

    Hallo , ich habe eine Frage zum Datenschutz. Einige jüngere Kollegen aus unserem Team halten einfach nichts vom Datenschutz. Sie haben die Schweigepflicht und den Umgang mit personenbezogenen Daten zwar unterschrieben, sind sich aber vermutlich nicht bewusst, was es eigentlich bedeutet. Es werden mit privaten Handys Bilder von Klienten gemacht. Es gibt nichts was nicht fotografiert wird. Selbst Dienstgespräche im Büro werden von einigen Kollegen sofort über Wats app an andere Kollegen weitergeleitet. Es wurden schon Abmahnungen erteilt, aber erfolglos. Wir arbeiten ambulant.

    Antwort
    1. Frieda

      Selbst wenn - im Zuge des Kritikgesprächs - die entsprechenden Dateien gelöscht werden ----
      Vieles lässt sich wieder herstellen. Der Fluch/Segen der modernen Technik.
      Der einzig sichere Weg ist es, die Geräte einzukassieren und zu vernichten.
      Da die Kiddies von ihren Spielzeugen im höhsten Maße abhängig sind, sollte schon eine solche Ankündigung Wirkung zeigen.

      Dienstanweisung:
      Fotodokumentationen dürfen nur mit den dafür freigegebenen Geräten durchgeführt werden.
      Die Weitergabe der Bild-Dateien erfolgt auschliesslich an den dafür vorgesehenen Firmenrechner. Die Dateien werden nach der Weitergabe vom Aufnahmegerät gelöscht.
      Video- oder Tonaufnahmen sind grundsätzlich verboten.
      ("Vertraulichkeit des gesprochenen Wortes")
      Die Verwendung von betriebsfremden Geräten zu Aufnahmezwecken ist in Diensträumen und -fahrzeugen sowie in Patientenwohnungen grundsätzlich verboten.
      Bei Zuwiderhandlung wird das Gerät unverzüglich eingezogen und der Vernichtung zugeführt. Es besteht kein Anspruch auf Erstattung.
      Die ...(Firmenname)... behält sich zudem weitere arbeits- und strafrechtliche Konsequenzen vor.

      Dienstanweisung freigeben, verlesen und von allen MA quittieren lassen.
      --- Und das dann auch tatsächlich umsetzen ! ---

      Spätestens nach dem ersten flambierten oder geschredderten iPhone dürfte der Ernst der Lage selbst dem größten Kindskopf klar sein.

      Antwort
      1. Eule

        Liebe Frieda, du hast mir sehr geholfen und aus dem Herzen gesprochen. Knallhart und konsequent, anders geht es nicht. Genauso wird es umgesetzt. Vielen Dank.

        Antwort
  29. Frieda

    Handeln lohnt sich.

    Hintergrund :
    Die Patientin braucht 2 Rollatoren. Einen stabilen für "außer Haus" und einen leichten für den Wohnbereich, mit dem sie auch über die Schwellen ihres Siedlungshäuschens kommt.
    Die Kasse übernimmt nur einen, und der eignet sich allenfalls außer Haus.
    Den "Stubentiger" muss (und kann) sie selber kaufen.

    Ich bin folgendermaßen vorgegangen :
    - Bedarfsanalyse (Wie muss das Ding beschaffen sein?)
    leicht, schmal genug für die Türen, große Räder wegen der Schwellen ...
    - Internetrecherche (Was gibt es auf dem Markt, und wie sind die Preise)
    - Bargeld in die Hand genommen und zum Sanitätshaus gegangen.
    (Internetkäufe kommen hier wegen der Gewährleistung und Wartung eh nicht in Betracht.)

    Das Sanitätshaus zeigte sich beeindruckt :
    - Keinen Stress mit der Kasse
    - Eine gut informierte Kundin (Internet droht)
    - Bares Geld

    .... 50 Euro unter Ladenpreis. ....

    Antwort
  30. Manfred

    Ärztlicher Notdienst 116 117 ?

    Vergiss es !!!

    Heute morgen 04.30 Uhr :
    (Bandansage) "Sie rufen außerhalb der Sprechzeiten an.
    Der ärztliche Notdienst Bremerhaven ist bis 23.00 Uhr erreichbar.
    In dringenden Fällen rufen Sie bitte den Rettungsdienst."

    Na prima! Das schafft Sicherheit und Vertrauen.
    Der Anruf war verlorene Zeit in einem akuten/vital bedrohlichen Notfall.
    Zudem müssen die Rettungsassistenten JEDEN Patienten in die Klinik karren, und die Notaufnahme platzt aus allen Nähten.
    Wieder einmal bestätigt sich der Ruf Bremerhavens als sozialer Mülleimer.

    Antwort
  31. Big M

    @Vorposter

    Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Ich würde mich einfach telefonisch durchfragen. Also Landesverwaltungsamt, Pflegekassen, Landratsamt. Einer wird es wissen.

    Antwort
  32. Anonymous

    Hallo,
    wir sind ein ambulanter Pflegedienst und möchten Schüler zur Altenpflege ausbilden. Was muss ich wo beantragen, um Ausbildungsstätte sein zu dürfen. Bisher weiß ich nur von dem Landesverwaltungsamt. Aber das ist doch bestimmt nicht alles.

    Vielen Dank im voraus, freue mich über jeden Hinweis.

    Antwort
    1. Caro

      Bei uns in NRW, bzw. im Oberbergischen Kreis ist es so, dass der Pflegedienst einen Kooperationsvertrag mit der schulischen Ausbildungsstätte schließt. Also: Altenpflegeschule suchen Kooperationsvertrag beantragen.
      In einem persönlichen Gespräch wird dann schon einemal von Seiten der Schule dargelegt, was "man" erbringen muß. Es gibt eine Liste mit Kriterien, die abzuarbeiten ist. Schlußendlich werden die Verträge unterzeichnet und man darf ausbilden.
      Da die Frage vom Juli war, wurde sie wahrscheinlich schon beantwortet.
      Bin neu hier und habe noch keinen Durchblick ;.)

      Antwort
  33. Volker

    Wir schön! Wenn man angegestellte Pflegekraft ist, muss man für die blöde Kammer zahlen. Und macht man sich selbstständig, stehen schon die nächsten Zwangmitgliedschaften an. Und da wundern sich alle, warum so viele schwarz arbeiten , bzw arbeiten lassen.

    Antwort
  34. wastl

    Hallo Anonymus,
    ich kann dir nur zustimmen. Wer die Bildung von kostenpflichtigen bürokratischen Zwangsmaßnahmen wie z.B. die sinn- und zweckfreie Pflegekammer abgesegnet hat, gehört als Pflegekraft ans Bett für 5 Jahre. Vielleicht hilft das beim Verständnis für die Tagesnöte der Pflege und dessen, was wirklich gebraucht wird. Wer allen Ernstes glaubt, Pflegekammern führten zur irgendetwas anderem als zu Fluchtreflexen bei den unfreiwilligen Mitgliedern, sollte gleich daneben gestellt werden. Und wer allen ernstes glaubt, eine Pflegekammer habe irgendeinen verbessernden Einfluss auf die Situation der Pflegenden, der hat nicht verstanden, wie Pflege funktioniert. Es ist wie du schon sagst, eine Selbstversorgungsmaßnahme für diejenigen, die es auch zu sonst nichts gebracht haben. Die Pflege ist und bleibt das letzte Gebiet einer längst überkommenen Form des Staatskommunismus, die den Pflegekammern ihren Platz in der Bedeutungslosigkeit längst zugewiesen hat.

    viele Grüße von
    wastl

    Antwort
    1. stieglitz

      Wenn sich alle Pflegeverbände in Deutschland ( zur Zeit ca 220 ) zusammentun und in die Pflegekassen eintreten, es die auf Bundesländer bezogenen Pflegekammern fertig bringen, sich zu einer großer, deutschlandweiten Pflegekammer zusammen zu raufen, dann, ja dann zahl ich auch freiwillig!

      Antwort
  35. H2O

    In Bayern gibt es jetzt eine "Vereinigung der bayerischen Pflege". Die Mitgliedschaft dort ist aber freiwillig. Allemal besser als eine Pflegekammer mit verpflichtender Mitgliedschaft.

    Antwort
  36. Frieda

    Patienten-/Bewohnerberatung

    Problem :
    Nicht jeder Pat./Bew. versteht genug deutsch um meiner Beratung folgen zu können. (besonders med. Fachbegriffe)
    Ressource :
    Er kann muttersprachliche Texte lesen und verstehen.
    Ziel :
    Der Pat./Bew. wird fachgerecht beraten.
    Maßnahme :
    Wir besorgen Patientenratgeber in der Muttersprache des Pat./Bew..

    Frage :
    Zu Diabetes und Bluthochdruck habe ich schöne Teilchen gefunden auf :
    http://www.aezq.de
    Kennt jemand noch andere Quellen ?

    LG, Frieda

    Antwort
  37. Anonymous

    Dann mach ich mal den Anfang: Mir stinkt die neue Pflegekammer in Niedersachsen. Wir sollen jeden Monat für einen Haufen Bürokraten zahlen, die nichts anderes machen, als ihren Sessel zu wärmen. Pflegekräfte blechen ja gerne für Nichts.

    Antwort

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